Der Neue Katalog " No Look Pass" !

OUT NOW bei edition metzel

22,5 x 22,5 cm, 132 Seiten, Softcover

Stefan Wischnewski "No Look Pass", 2018

Herausgeber / Editor: Stadt Burghausen und Stefan Wischnewski
Übersetzungen / Translations: Elisabeth Merritt
Gestaltung / Layout: Gabi Blum
Druck / Print: Allg.u Druck, Burghausen
22,5 x 22,5 cm, 132 Seiten,
Softcover, 123 Abbildungen, davon 111 in Farbe
ISBN: 978-3-88960-179-7
http://editionmetzel.de/buecher/no-look-pass.html

Kapitel 1 / Chapter 1
Harriet Zilch: Alle angehenden Angler... / All future anglers...

Sven Wüstenhagen: Schwarm / Cluster

Veronika Kammerer: Der Raum und das Nichts / Space and Void

Tobias Zervosen: Dimensionen des Ornaments / Dimensions of the
Ornament

Andrij Kutnyi: Five Pieces

Kapitel 2 / Chapter 2
Afra Dopfer Entscheidungen fällen – Entscheidungen fallen /
Decisions are Made – Taking Decisions

Max Weisthoff
Begriffe  / Terms and Definition

Philipp Lionel Molter
Die Kraft von Hüllflächen / The Power of
Enveloping Surfaces

Wolfgang Kaiser, Anita Edenhofer
Ein Textilgebilde mit Maschen und Öffnungen

Beschreibung
„Seit Jahren beschäftigen Stefan Wischnewski dem Ballsport entliehene Netzgewebe auf Kunststoff-Basis. Die rautenförmige, nahtlose Knüpfung der Maschen wird in objekthafter, installativer Weise als Bewegungsindex zum Raum gesetzt und umfließt jeweils ein sehr präzisiertes Volumen. Fast spielerisch führen Geometrie und Materialität der Setzungen in einen Zwischenzustand scheinbar greifbarer Entrücktheit, der sich ganz analog im Raum abspielt. Die jüngste Werkreihe hinterfragt konsequent diese bislang genutzten Grenzcharakteristik des Materials: Schichtweise wird dem Gewebe durch Tauchen, Bestreichen, Tupfen und Trocknung Farbe aufgebracht. Der Prozess ist langwierig und formal im Vorfeld nur bedingt absehbar. [...]
Obwohl die zunehmende Unschärfe der Ausgangsstruktur zusammen mit dem
Gestischen der Farbschichten eine malerische Ebene nahelegen, ist der Werkprozess
für sich genommen entschieden bildhauerisch: Im Vorgang greift Stefan Wischnewski immer wieder ein, spannt das Gewebe, dreht es, beobachtet und beeinflusst die Interaktion der Struktur mit dem Raum. Textur kann hier als formale Übersetzung dynamischer Raumprozesse verstanden werden. Sie ist genuiner Teil einer spurhaften Formfindung, die den skulpturalen Gehalt wesentlich bedingt.“
(Max Weisthoff)

 

Zurück